Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Was verbirgt sich hinter so einer Veranstaltung in unserer Schule? 
Am 9.10.13 fanden sich die 10. Klassen im Pädagogischen Zentrum unserer Schule ein um an einer Präventionsveranstaltung der Polizei teilzunehmen.

Wir nahmen zur Kenntnis, dass es im letzten Jahr in Mönchengladbach zu 9218 Verkehrsunfällen gekommen sei, davon seien 912 Menschen leicht, aber auch 210 schwer verletzt und sogar 9 zu Tode gekommen. Die Polizei betonte immer wieder, dass Unfälle nicht einfach so passieren, sondern dass man an Unfällen etwas ändern kann! Sie basieren auf Verhaltensfehlern, zu denen keiner gezwungen wird. Mit einer 75-minütigen Präsentation wurde versucht, das eigene Verhalten im Straßenverkehr kritisch zu reflektieren und daraus Konsequenzen zu ziehen. Es wurden reale, schwere Unfälle, bei denen junge Menschen Opfer aber auch Verursacher waren, zum Inhalt der Präventionsveranstaltung.

Es gelang auf sehr anschauliche Weise Betroffenheit zu erzeugen, indem Menschen aus der amtlichen Rettungskette aus ihrem persönlichen Arbeitsalltag erzählen: der Feuerwehrmann, der Polizist, der Notfallseelsorger sowie ein Oberarzt der Unfallchirurgie des Elisabeth Krankenhauses. Das Thema „Verkehrsunfall“ wurde so aus verschiedenen Blickwinkeln nahegebracht, bis zu einem Unfallopfer – einer jungen Frau, die sehr lange im Koma lag und ihren harten und immer noch beschwerlichen Rehabilitationsweg schilderte mit ihren Wünschen an die Schülerschaft und ihren ureigensten Visionen an ihr noch bevorstehendes Leben. Aber alle waren sich einig, dass nach einem Unfall nichts mehr ist, wie noch vor ein paar Minuten und dass man bewusst durch sein Leben gehen soll um auf sich Acht zu geben – auch um den betroffenen Familien, Freunden und Mitschülern viel Leid und Schmerz zu ersparen!

Vielen Dank für diese sehr berührende und wachrüttelnde Veranstaltung, auf der noch einmal viele selbstverständliche Dinge wieder ganz weit in den Vordergrund gerückt sind – eben nicht mal eben bei „rot“ noch über die Ampel zu huschen oder im Straßenverkehr mal eben auf sein Handy zu linsen!