Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk 
der Stadt Mönchengladbach
Sekundarstufen I und II                                                                                                Stand: 03.12.2019

 

Schulprogramm

Präambel

„Handle so, daß die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.“

Das Prinzip Verantwortung (Hans Jonas) [1]

 


 

Schulprogramm Saeulen

 

[1] Hans Jonas: Das Prinzip Verantwortung: Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation. Frankfurt/M. 1979, S.36



Persönlichkeitsentwicklung

Wir stehen als Schulgemeinde für:  

  • die Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler als gemeinsame Aufgabe mit den Eltern.

Für die Erziehungsaufgabe unserer Schule ist eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Elternhaus/ den Erziehungsberechtigten und der Schule unerlässlich.

Über das Logbuch werden die Eltern in den schulischen Alltag mit einbezogen und es wird ein reger Austausch ermöglicht.

Über die regelmäßig stattfindenden Elternsprechtage und Elternpflegschaftsabende hinaus, stehen alle Lehrkräfte in ihren im Stundenplan verankerten Sprechstunden zum Austausch zur Verfügung.

Die Angebote der Beratungslehrkräfte sowie der Schulsozialpädagogin und der Sonderpädagogen ergänzen und unterstützen die Erziehungsarbeit der Hans-Jonas-Gesamtschule.  

  • die Erziehung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit. Wir wollen mit unserer Erziehung dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sich ihrer Stärken bewusst werden und ihre Persönlichkeit immer weiter entwickeln.

Sie sollen lernen Verantwortung für sich und andere und für ihre Umwelt zu übernehmen und sich für ihre Werte, welche sie sich mit Unterstützung ihres familiären sowie schulischen Umfeldes entwickeln, stark zu machen.   

  • einen respektvollen und toleranten Umgang miteinander und die Einhaltung vereinbarter Regeln.

Sowohl die für die Schulgemeinde verbindliche Schulordnung, wie auch die in jedem Klassenverband individuell festgelegten Regeln, tragen Sorge dafür das Recht eines jeden Einzelnen auf Respekt und Toleranz zu wahren.

Als Vorbilder sind insbesondere die Schulleitung, das Kollegium und die Elternschaft in der Verantwortung durch ihr eigenes Verhalten mit gutem Beispiel voranzugehen und dieses bei der Schülerschaft immer wieder in partnerschaftlicher Erziehungsarbeit zu fördern und zu fordern.

  • die Anleitung zu einem konstruktiven Konfliktverhalten.

Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern im täglichen Umgang vermitteln, wie sie Konflikten lösungsorientiert und gewaltfrei begegnen können.

Durch das gezielte Vermitteln und Einüben von alternativen Handlungsstrategien und die Förderung der Kommunikationskompetenz sowie durch Gesprächsangebote stärken wir unsere Schülerinnen und Schüler auch in Konfliktsituationen, sowohl ihre eigenen Interessen als auch die von anderen zu wahren und konstruktiv an Lösungen zu arbeiten.

Dazu dienen insbesondere die für die Jahrgänge 5 und 6 im Stundenplan verankerten „Lions-Quest-Stunden“ bzw. die Klassenlehrerstunden der höheren Jahrgänge. In der gymnasialen Oberstufe unterstützen die LionsQuest-Module „Erwachsen handeln“ die Persönlichkeitsentwicklung. 

  • die Förderung zu einem gesunden Umgang mit dem eigenen Körper.

Es ist uns wichtig, unseren Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, auch mit dem eigenen Köper bewusst und verantwortungsvoll umzugehen.

Das umfasst die Themen Ernährung, Umgang mit Stress und Ärger, Umgang mit Sucht bis hin zu den Themen Pubertät und Sexualität, die im Rahmen themengebundener Projekttage altersadäquat erarbeitet werden. Darüber hinaus finden sich diese zuweilen sensiblen Themen sowohl in unterrichtlichen Inhalten wieder als auch in LionsQuest-Projekten. Dabei werden die Kolleginnen und Kollegen, die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern von den Beratungslehrkräften, der Schulsozialpädagogin und den Sonderpädagogen beraten und unterstützt.

  • die Erziehung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihren Mitmenschen und sich selbst erziehen, sondern möchten sie auch zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt hinführen.

Dies fängt schon bei der Mülltrennung im Klassenzimmer an und erstreckt sich über entsprechende Themen im Fachunterricht hin zu umweltspezifischen Projekten.

So bieten wir unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften im Ganztag an, wie beispielsweise unsere Garten-AG, die die Schülerinnen und Schüler für die Natur und ihre Schätze sensibilisieren soll. Der von einem Oberstufenprojektkurs im Jahr 2015 angelegte Schulteich ermöglicht seither viele Projekte rund um das Thema „Gewässerökologie“. Der Schulteich wird künftig im Rahmen der Neuen Lernzeiten betreut.


Unterricht

Wir stehen als Schulgemeinde für:  

  • strukturierten, kompetenz- und schülerorientierten Unterricht.

Ein strukturierter, kompetenz- und schülerorientierter Unterricht hat für uns einen hohen Stellenwert.

Die Lehrerinnen und Lehrer bereiten den Unterricht nicht nur vor, sondern evaluieren diesen auch auf unterschiedlichen Ebenen, z.B. auf der jährlichen Klausurtagung in Form von Jahresarbeitsplänen.

Wir führen bewährte Traditionen und Strukturen aus der Sekundarstufe I fort und vertiefen sie, um in unserer pädagogischen Arbeit eine Kontinuität zu erzielen, die für die Schülerinnen und Schüler Stabilität und gleichzeitig Offenheit für Entwicklungsprozesse gewährleistet. Dazu gehören Beratungsstunden, Sprechstunden der Kolleginnen und Kollegen, Quartalskonferenzen, Jahresarbeitspläne für die Jahrgänge 5-11(EF).

  • transparente, individuelle und gerecht gestaltete Leistungsanforderungen.

Im Rahmen der Neuen Lernzeiten gestalten wir die Leistungsanforderungen der einzelnen Fächer so aus, dass jede Schülerin und jeder Schüler ein individuelles Anforderungsprofil auswählen kann.

Entsprechend orientieren sich unsere schulinternen Arbeitspläne an den kompetenzorientierten Richtlinien der einzelnen Fächer einerseits und an den individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler andererseits.

Die Leistungsanforderungen werden den Schülerinnen und Schülern zu Beginn eines Schuljahres in den jeweiligen Fächern transparent gemacht.

Lehrerinnen und Lehrer besprechen die individuell erzielten Leistungen mit den einzelnen Schülerinnen und Schülern und eröffnen Perspektiven zur Leistungsverbesserung, insbesondere in den Neuen Lernzeiten.

  • einen kompetenzorientierten Unterricht.

Wir fördern im Unterricht die in den Kernlehrplänen formulierten Kompetenzen, wie z.B. Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Urteilskompetenz und Handlungskompetenz, schülerorientiert, fachspezifisch und transparent fördern.

Die Schule baut im Zuge der Einrichtung des W-LAN Netzes und der Ausstattung mit iPads die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte sukzessive auf.

Der Unterricht beinhaltet von Beginn an die Förderung der sozialen Kompetenzen in verschiedenen Arbeitsformen.

  • die Transparenz der Unterrichtsinhalte.

An der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk werden die Unterrichtsinhalte in der Sekundarstufe I und in der Einführungsphase (Klasse 11) jeweils durch die Jahresarbeitspläne festgelegt und auf der Homepage veröffentlicht.

In regelmäßigen Abständen werden die Jahresarbeitspläne von den Lehrerinnen und Lehrern der Gesamtschule überprüft, hinterfragt und aktualisiert.

Dies geschieht im Rahmen der Fachkonferenzen, interner Fortbildungen sowie der Gremienzüge an der Schule in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern und der Eltern.  


Berufs-/Laufbahnberatung

Wir stehen als Schulgemeinde für:  

  • die kontinuierliche Förderung von Kompetenzen für ein eigenverantwortliches Arbeiten.

Wir schaffen einen Rahmen für eigenverantwortliches Arbeiten (Neue Lernzeiten, LionsQuest-Module in den Jahrgängen 5 und 6 und in der gymnasialen Oberstufe), machen Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit einer konstruktiven Arbeitshaltung bewusst und fördern diese durch die Vermittlung geeigneter Methoden (fachspezifische Methoden und Methoden für die Neuen Lernzeiten). Unterstützende Instrumente sind wie z.B. die Jahresarbeitspläne, Arbeitspläne für die Neuen Lernzeiten und das Logbuch.  

  • den Einsatz moderner diagnostischer Verfahren als Basis zur individuellen Förderung.

Zu Beginn des 5. Schuljahres nimmt jede Schülerin und jeder Schüler an einem diagnostischen Testverfahren teil, um den individuellen Leistungsstand des einzelnen Schülers in den Fächern Mathematik und Deutsch zu erfassen, den Auswertungen entsprechend zu fördern und Entwicklungen in den Förderbereichen zu evaluieren.

  • die Ermöglichung des individuell bestmöglichen Schulabschlusses.

An der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk können Schülerinnen und Schüler folgende Schulabschlüsse erreichen: den Hauptschulabschluss, den Mittleren Schulabschluss, auch mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe, den schulischen Teil der Fachhochschulreife und das Abitur.

Mit Hilfe diagnostischer Verfahren, Berufspraktika und einer kontinuierlichen individuellen Förderung und Beratung begleiten wir die Schülerinnen und Schüler zu ihrem bestmöglichen Abschluss.  

  • die Schaffung von Perspektiven über den SI- und SII-Abschluss hinaus durch eine individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler in der Berufsfindungsphase.

An der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk hat die Berufsfindung einen hohen Stellenwert. Im Jahr 2018 ist die Schule mit dem Berufswahlsiegel NRW rezertifiziert worden.

Im Rahmen von KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss) werden die Module in der Sekundarstufe I und aufbauend in der Sekundarstufe II umgesetzt.

Zu den Erweiterungen über KAoA hinaus zählen bspw. die Einrichtung des Berufsorientierungsbüros (BOB) in der Schule, das Sozialpraktikum in Jahrgang 8 und alle zwei Jahre der Tag zur Studien- und Berufsorientierung mit Ausstellern im Schulzentrum Neuwerk.


Externe Partner

Wir stehen als Schulgemeinde für:

  • die Sicherung der Qualität und Vielfalt unserer Angebote durch Kooperationen mit außerschulischen Bildungspartnern.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ihre experimentellen Fähigkeiten und Fertigkeiten und ihre naturwissenschaftlichen Kenntnisse bei externen Partnern, insbesondere auch über die Vermittlung des zdi-Zentrums Mönchengladbach (Zukunft durch Innovation), zu erweitern (z.B. MINT-Praktikum bei SMS Group, Maschinenbau in Mönchengladbach, Future Boards i.V.).

In Zusammenarbeit mit dem Borussia Fanprojekt „De Kull e.V.“ finden zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen sozialer Projekte und Themen, wie z.B. zur Suchtprävention, statt.

Sie nehmen regelmäßig an Wettbewerben unterschiedlicher Fachbereiche teil (z.B. Be smart, don´t start, Big Challenge, Känguru-Wettbewerb, bio-logisch). Im Rahmen der Neuen Lernzeiten wird die Teilnahme an MINT-Wettbewerben weiter ausgebaut.

Wir nutzen die Angebote externer Partner, um unseren Schülerinnen und Schülern gesellschaftliches Leben in seiner Vielfalt zu vermitteln und sie zur Teilhabe zu befähigen.

Im Rahmen der Stadtteilorientierung beteiligen wir uns mit unseren Schülerinnen und Schülern an vielfältigen Aktionen des Stadtteils (St. Martinsfest, Clean Up Mönchengladbach, Jugendcafé Neuwerk, Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag)

Um die Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern, nutzen wir im Bereich der Präventionsarbeit die Kooperation mit Einrichtungen in der Stadt Mönchengladbach (Stadtbibliothek, Verkehrserziehung und Medienerziehung unter Mitwirkung der Polizei, WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach).

Wir pflegen den Kontakt zu den Kirchen und gestalten mit den zuständigen Repräsentanten den Baustein Werteerziehung (Mitgestaltung der Oster- und Weihnachtsgottesdienste und der Gottesdienste bei Einschulungs- und Entlassfeiern).

  • den intensiven Kontakt und inhaltlichen Austausch mit den Grundschulen, mit anderen weiterführenden Schulen und Hochschulen

Von Bedeutung ist für uns die Zusammenarbeit sowohl mit den Grundschulen (Gestaltung des Übergangs in die Klasse 5) als auch die Zusammenarbeit und Kooperation mit anderen weiterführenden Schulen der Stadt: Experimentiertage für Grundschüler/-innen, Hospitationen von Lehrkräften an den Grundschulen, gegenseitige Teilnahme an Informationsveranstaltungen, Hospitation von Schülerinnen und Schülern- insbesondere der Realschulen - in unserer gymnasialen Oberstufe. Die enge Zusammenarbeit mit sozialen und öffentlichen Einrichtungen.

Durch regelmäßig durchgeführte Exkursionen ermöglichen wir Schülerinnen und Schülern der Oberstufe erste Kontakte zu Universitäten und Fachhochschulen.


Schulleben

Wir stehen als Schulgemeinde für:  

  • eine gegenseitige Begegnung mit Wertschätzung und Loyalität.

Wir gehen respektvoll und freundlich miteinander um.

Deshalb entwickeln alle am Schulleben Beteiligten Gesprächs-, Umgangs- und Arbeitsregeln, die unser schulisches Klima prägen.

Um den Zusammenhalt der Klassen zu festigen und Arbeitsräume zu strukturieren, haben wir eine Reihe von Ritualen, z.B. Aufstehen zur Begrüßung und Klassendienste, entwickelt, deren Einführung und Beachtung alle unterstützen.  

  • die Pflege eines freundlichen und höflichen Umgangstons.

Äußerungen sollen nicht verletzend, sondern gegenüber Anderen wertschätzend sein.

Wir erwarten, dass jeder etwas Sinnvolles und Konstruktives zu einem Gespräch beiträgt.

In der täglichen Begegnung grüßen wir einander und nehmen den Menschen als Menschen auch wahr.

In den Gremien der Schule wird dies vorgelebt.  

  • die Erziehung zu demokratischer Mitverantwortung in der Gesellschaft und die Förderung aktiver Mitarbeit am Schulleben.

Wir regen die Schülerinnen und Schüler an unserer Schule und deren Eltern an, in diversen Gremien mitzuwirken, um so aktiv Einfluss auf unser Schulleben zu nehmen.

Insgesamt betrachten wir die Erziehung zu demokratischer Mitverantwortung an der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk auch im Rahmen einer allgemeinen Werteerziehung.

Wir bieten Möglichkeiten, sich aktiv am Schulleben zu beteiligen: bei Abschlussfeiern beteiligen sich die Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend an der Gestaltung der Feierlichkeiten, ebenso bei der Ausrichtung von Sportfesten, der inhaltlichen Gestaltung von Projektwochen und Wandertagen, Ausstellungen und Ausflügen. St. Martinsfeste, Karnevalsfeiern und „Rent-an-Abiturient“-Abende bereichern unser Schulleben und werden von Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen, Lehrern und Eltern gemeinsam getragen. Mit den Einnahmen unserer Sponsorenläufe werden soziale Einrichtungen regelmäßig unterstützt.

  • die Beachtung unserer Vorbildfunktion in unserer Rolle als Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern.

Wir tragen an der Hans-Jonas-Gesamtschule Neuwerk alle Verantwortung für ein soziales Miteinander und ein förderliches Schulklima.

Dabei wird den Schülerinnen und Schülern ihre vorbildhafte Funktion für die Umwelt und die Gesellschaft verdeutlicht, indem Lehrerinnen, Lehrer und Eltern diese im Unterricht und außerhalb der Schule vorleben.  

Die Teilhabe und Gestaltung eines aktiven kulturellen Lebens innerhalb und außerhalb der Schule, z.B. Theaterbesuche in den Sekundarstufen I und II, Musikveranstaltungen mit Paul O’Brien und Literaturaufführungen sind mehr als Unterricht – für eine Ganztagsschule gilt dies ganz besonders.

Nicht nur der Unterricht, sondern das Schulleben insgesamt entscheidet darüber, ob die Schule zu selbstständigem und verantwortungsbewusstem Handeln befähigt.

Indem sich Schule auch als Lebens- und Erfahrungsraum versteht, Begegnungen mit anderen in der Schule und im außerunterrichtlichen Umfeld ermöglicht, werden vielfältige Lern- und Erlebnissituationen gestaltet.

Im Verlauf eines Schuljahres haben die Feiern ihren festen Platz.

Einschulungsfeier, Weihnachts- und Abschlussfeiern sowie das Schulfest bilden einen jährlich wiederkehrenden Zyklus.

Erreichte Ziele werden gewürdigt, gemeinsames Feiern von Schülern, Eltern und Lehrern bereichern den Schulalltag und fördern das „Wir-Gefühl“.

Dem Sport kommt eine ähnliche Bedeutung zu wie den Feiern. Sportfest, gemeinschaftliche Sportveranstaltungen und Turniere, der Sponsorenlauf sowie die Ski- und Snowboard-Fahrt bilden weitere Höhepunkte im Schuljahr. Klassen-, Studien- und Angebotsfahrten (England, Paris und zukünftig Rom) sind eine Ergänzung zur täglichen Unterrichtsarbeit und dienen im Besonderen der Gemeinschaftserziehung. Hierbei erproben und entwickeln Schülerinnen und Schüler soziale Kompetenzen. Sie lernen ihre Stärken und Schwächen kennen und erleben ihre Mitschüler aus völlig neuen und überraschenden Perspektiven.

 

 

[1] Hans Jonas: Das Prinzip Verantwortung: Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation. Frankfurt/M. 1979, S.36