Französisch ist eine wichtige Sprache, die weltweit verbreitet ist. Sie ist nicht nur im Urlaub in Frankreich nützlich, sondern wird in über 40 Staaten der Welt gesprochen: in Teilen der Schweiz und Belgiens, in Luxemburg, in Kanada (Quebec), in vielen Staaten Afrikas, in Südamerika und in der Karibik. Französisch lernen heißt nicht in Wörterbüchern nachzuschlagen, um ein deutsches Wort durch ein französisches Wort zu ersetzen. Durch die französische Sprache erhält man Zugang zu Lebensweisen und Mentalität in französischsprachigen Ländern und kann später leichter andere romanische Sprachen erlernen, z.B. Spanisch. Wer neugierig ist auf die Unterschiede, entdeckt auch sein eigenes Land neu.

Mit Beherrschung der französischen Sprache eröffnen sich zahlreiche Berufe, Ausbildungs- und Studiengänge. Deutschland ist mit Frankreich wirtschaftlich  und gesellschaftlich eng verflochten. Es gibt zahlreiche Städte- und Schulpartnerschaften sowie Kooperationsabkommen. Frankreich ist nach wie vor Deutschlands wichtigster Handelspartner und beide Länder sind jetzt schon die wichtigsten Wirtschaftspartner in Europa. Mit Französisch neben Englisch hat man einen zusätzlichen Trumpf in der Hand und kann seine Berufschancen erhöhen, wie viele Stellenangebote in Zeitung und Internet zeigen. Bei den Fremdsprachen, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt gefragt sind, steht Französisch neben Englisch an zweiter Stelle.

Was wird gelernt?

Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben über unterschiedliche Themen: über sich selbst, die Familie, Freunde, Freizeit, die Klasse. Weitere Themengebiete, die auf den stofflichen  und methodischen Anforderungen der neuesten Lehrplanentwicklung basieren, sind: Einkaufen, Essen und Trinken, Mode, Schulsystem, Praktikum, Berufe, Gewalt, Umwelt, Paris  und andere französische Städte, Region und Länder, Politik und Medien, Zukunft.

Ohne Wortschatz und Grammatik geht das nicht! Also müssen sich die Schülerinnen und Schüler darin ein solides Grundwissen aneignen.

Wie wird gelernt?

  • in drei Stunden pro Woche
  • mit viel Partner- und Gruppenarbeit
  • handlungs- und projektorientiert
  • mit Hilfe vielfältiger Lern- und Arbeitstechniken, die selbstständiges und entdeckendes Lernen fördern
  • mit Medien wie CDs, Video, Internet
  • im Umgang mit einem Portfolio, in dem die erworbenen Kenntnisse dokumentiert werden
  • mit drei Kursarbeiten pro Halbjahr
  • durch reale Begegnungen, z.B. eine Exkursion ins benachbarte Ausland

Wer sollte Französisch wählen?

  • Schülerinnen und Schüler, die gern aktiv am Unterricht teilnehmen und mit Freude in einer fremden Sprache sprechen.
  • Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, regelmäßig neue französische Vokabeln und grammatische Regeln zu lernen – zusätzlich zur englischen Sprache.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich gerne mit einer anderen Kultur beschäftigen.
  • Schülerinnen und Schüler, die frühzeitig die Bedingungen an die zweite Fremdsprache für das Abitur erfüllen möchten.