Heinrich Heine wurde gemobbt!

Heine DenkmalIm Rahmen der Unterrichtsreihe zur Lyrik zum Thema „unterwegs sein“ war Ende Januar auch der Deutsch-Leistungskursder Q1 unterwegs. Ziel war das Heinrich-Heine Institut in Düsseldorf. Hier werden Werke, Andenken, Schriftstücke und Bilder des Schriftstellers und Journalisten Heinrich Heine ausgestellt, dessen Geburtsort die heutige Landeshauptstadt ist. Heine gilt als ,,letzter Dichter der Romantik'' und schrieb zahlreiche Gedichte, in der er die Alltagssprache lyrikfähig machte.

In zwei Gruppen erforschten wir Heines Leben und Wirken bei interessanten Führungen. Die eine Gruppe blieb erstmal im Institut während sich die andere Gruppe auf den Weg in die Düsseldorfer Altstadt machte.

Im Institut selber wurden wir über Heines Leben aufgeklärt. Wir konnten uns Ausstellungsstücke, Briefe von ihm bzw. für ihn, Bilder, alte Schriften, Skulpturen, Werke und seinen Familienstammbaum anschauen. Ein besonderes Ausstellungsstück war sein Gesicht in Form einer Gips-Maske. Sie wurde gemacht, als er bereits gestorben war und liegt heute in Düsseldorf aus. Ein besonderes Werk Heines ist das Gedicht von der Lore-Ley, dazu durften wir uns das berühmte Lied anhören.

Dann wurde getauscht und wir folgten den Spuren Heines in der Altstadt. Zunächst ging es zu dem umstrittenen Denkmal, welches als Sinnbild für Heinrich Heine stehen soll. Das Heinrich-Heine-Monument zeigt den Dichter in Gestalt seiner Totenmaske, die die Zerrissenheit in Heines Leben und Werken darstellen soll. Im Weiteren haben wir uns Heines Elternhaus, seine ungeliebte Schule, auf der er regelrecht „gemobbt“ wurde, den Rhein und die Reiterstatue des Kurfürsten am Alten Markt in Düsseldorf angeguckt, auf der Heine als kleiner Junge herumgeklettert ist.

Uns wurde sehr wirkungsvoll viel über ihn, sein Leben und seine Zeit näher gebracht. Heines Werdegang ist beeindruckend und noch heute ist er einer der bedeutendsten Dichter der Deutschen.

Zum Abschluss durften wir noch einen Blick in den großen Lesesaal des Instituts werfen. Hier stehen lauter Bücher, die irgendetwas mit Heinrich Heine zu tun haben. Das sind tausende von Werken aus verschiedenen Jahrhunderten.

Dieser Ausflug war ein schöner Abschluss für unsere Unterrichtsreihe. Wir konnten uns mal ein ganz anderes Bild von Heinrich Heine machen.

Emilia Farzar und Laura Winter, Q1